Wenn du nach Google My Business suchst, landest du beim gleichen Dienst unter neuem Namen. Google hat den Eintrag umbenannt und den Ort verschoben, an dem du ihn verwaltest. Was das praktisch für dich als Unternehmen bedeutet, erklärt dieser Guide Schritt für Schritt.
TL;DR
Google My Business wurde 2021 und 2022 offiziell in Google Unternehmensprofil (englisch Google Business Profile) umbenannt. Die alte GMB-App ist abgeschaltet, verwaltet wird das Profil heute direkt in der Google Suche und in Google Maps. Der Eintrag bleibt kostenlos und deine Daten bleiben erhalten. Das Profil ist die zentrale Quelle für lokale Sichtbarkeit und zunehmend auch für KI-Empfehlungen in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews.
Google My Business existiert unter diesem Namen nicht mehr. Seit der Umstellung 2021 und 2022 heisst der Dienst offiziell Google Unternehmensprofil, englisch Google Business Profile. Es ist derselbe kostenlose Eintrag, der dein Unternehmen in Google Suche und Google Maps darstellt. Nur der Name und der Verwaltungsort haben sich geändert, nicht dein Profil selbst.
Wenn dir jemand rät, du solltest dein Google My Business pflegen, ist damit heute das Google Unternehmensprofil gemeint. Der Begriff Google My Business, oft abgekürzt als GMB, hält sich hartnäckig in Ratgebern, Videos und im Sprachgebrauch. Das Produkt dahinter ist aber dasselbe geblieben.
Dein Unternehmensprofil ist der kostenlose Eintrag, der erscheint, wenn jemand deinen Firmennamen googelt oder in Google Maps nach einem Angebot in deiner Nähe sucht. Es zeigt Name, Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos, Beiträge und die Bewertungen deiner Kundschaft. Für lokale Unternehmen ist es oft der erste Kontaktpunkt überhaupt, noch vor der eigenen Website.
Die offiziellen Details findest du in der Google-Business-Profile-Hilfe. Wichtig ist nur: Google My Business und Google Unternehmensprofil bezeichnen ein und dasselbe. Es gibt kein zweites, konkurrierendes Produkt.
Google hat den Dienst umbenannt, weil die Verwaltung von einer separaten App und Website direkt in die Google Suche und in Google Maps gewandert ist. Der neue Name Google Unternehmensprofil beschreibt genauer, worum es geht: um das öffentliche Profil deines Unternehmens, das dort erscheint, wo Kundinnen und Kunden ohnehin suchen.
Die frühere Logik war: Du hattest eine eigene App und ein eigenes Dashboard namens Google My Business, in dem du deinen Eintrag pflegtest. Das war ein zusätzlicher Ort, den du regelmässig aufrufen musstest. Für viele nicht-technische Unternehmerinnen und Unternehmer war das eine Hürde.
Google hat diesen Umweg abgeschafft. Statt dich in ein separates Werkzeug einzuloggen, bearbeitest du dein Profil heute genau dort, wo es sichtbar ist. Das reduziert Reibung und sorgt dafür, dass mehr Unternehmen ihr Profil überhaupt aktuell halten. Die offizielle Ankündigung dieser Umstellung findest du in Googles Ankündigung zu den Business-Profile-Neuerungen.
Für dich bedeutet die Umbenennung vor allem eines: Du musst nichts neu einrichten. Alte Google-My-Business-Konten sind automatisch zu Unternehmensprofilen geworden. Deine Bewertungen, Fotos und Öffnungszeiten sind mitgewandert.
Nicht mehr über die alte GMB-App, die wurde abgeschaltet. Du verwaltest dein Profil heute direkt in der Google Suche, indem du eingeloggt nach deinem eigenen Firmennamen suchst, oder in der Google-Maps-App. Für mehrere Standorte nutzt du den Google-Business-Profile-Manager im Browser.
Der häufigste Fehler nach der Umstellung: Leute suchen die vertraute App im App Store und finden sie nicht mehr. Das ist korrekt so, die App gibt es nicht mehr. Stattdessen hast du heute diese drei Wege, um dein Profil zu bearbeiten:
Voraussetzung ist immer, dass du mit dem Google-Konto eingeloggt bist, das Inhaber oder Verwalter des Profils ist. Falls du noch gar kein Profil hast, richtest du es einmalig ein. Eine ausführliche Anleitung dazu steht in unserem Guide Google Unternehmensprofil erstellen.
Wenn dein Profil bereits läuft, geht es darum, es besser zu machen: vollständige Daten, gute Fotos, passende Kategorien, regelmässige Beiträge. Wie das konkret aussieht, zeigt Google Unternehmensprofil optimieren.
Immer mehr Menschen suchen lokale Anbieter nicht mehr nur bei Google, sondern fragen ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews direkt nach einer Empfehlung. Dein Unternehmensprofil ist eine der wichtigsten strukturierten Datenquellen, aus denen diese Systeme solche Empfehlungen ableiten. Ein vollständiges, aktuelles Profil mit guten Bewertungen erhöht die Chance, in KI-Antworten genannt zu werden.
Die klassische Frage war lange: Wie ranke ich bei Google auf Seite 1? Heute kommt eine zweite Frage dazu: Werde ich von KI-Systemen empfohlen, wenn jemand zum Beispiel fragt, wer der beste Velomechaniker in Bern ist oder welcher Immobilienmakler in Zürich zuverlässig arbeitet? Diese Antworten entstehen nicht aus dem Nichts.
KI-Systeme stützen lokale Empfehlungen auf Signale, die sie als vertrauenswürdig einstufen. Dazu gehören strukturierte Profildaten, konsistente Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer über verschiedene Quellen hinweg, sowie Bewertungen. Dein Unternehmensprofil liefert genau diese Signale gebündelt an einem Ort. Deshalb ist ein gepflegtes Profil kein reines Google-Thema mehr, sondern ein KI-Sichtbarkeitsthema.
Wie du dein Profil gezielt so ausrichtest, dass KI-Systeme dich aufgreifen, vertiefen wir in Google Business Profile und KI und im Überblick zu lokalem SEO. Genau hier setzt pantra.io an: Das Tool misst täglich, ob und wie dein Unternehmen in ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews auftaucht, und zeigt dir, wo du noch fehlst.
Google Unternehmensprofil ist das Google-Verzeichnis, Bing Places for Business das Gegenstück von Microsoft. Für die meisten lokalen Unternehmen hat Google Priorität, weil dort das grössere Suchvolumen liegt. Bing Places lohnt sich zusätzlich, weil Perplexity und Microsoft Copilot auf den Bing-Index zugreifen, ein gepflegter Bing-Eintrag verbessert also auch die KI-Sichtbarkeit.
Viele Unternehmen kümmern sich ausschliesslich um Google und lassen Bing links liegen. Das ist verständlich, aber nicht immer optimal. Der Grund ist weniger die klassische Bing-Suche, sondern die KI-Systeme, die dahinter hängen.
Das mit Abstand wichtigste lokale Verzeichnis im DACH-Raum. Speist Google Suche, Google Maps und Google AI Overviews. Für lokale Sichtbarkeit die klare erste Priorität.
Das Microsoft-Gegenstück. Kleineres klassisches Suchvolumen, aber der Bing-Index versorgt Perplexity und Microsoft Copilot. Ein Zweitprofil, das sich für KI-Sichtbarkeit auszahlt.
Die Reihenfolge ist eindeutig: Bring zuerst dein Google Unternehmensprofil in Topform. Erst danach lohnt sich ein Eintrag bei Bing Places for Business. Die gute Nachricht: Die Daten, die du für Google zusammengestellt hast, kannst du fast eins zu eins auch bei Bing hinterlegen.
Prüfe zuerst, ob dein Profil existiert und dir gehört, indem du eingeloggt nach deinem Firmennamen suchst. Vervollständige dann alle Angaben, lade aktuelle Fotos hoch und sammle systematisch Bewertungen. Diese drei Schritte wirken sowohl auf die lokale Google-Sichtbarkeit als auch auf KI-Empfehlungen.
Fang nicht bei der Technik an, sondern bei der Vollständigkeit. Ein Profil, bei dem Öffnungszeiten, Kategorie, Leistungen und Fotos stimmen, schlägt jedes halbfertige Profil, egal wie ausgefeilt der Rest ist. Konsistenz ist wichtiger als Perfektion.
Bewertungen sind der zweite grosse Hebel. Sie sind für Kundschaft und für KI-Systeme ein starkes Vertrauenssignal. Wie du systematisch mehr echte Bewertungen bekommst, ohne gegen Googles Richtlinien zu verstossen, zeigt Google Bewertungen bekommen.
Wenn diese Grundlagen stehen, geht es um Kontinuität: regelmässige Beiträge, aktuelle Fotos, schnelle Antworten auf Bewertungen. Genau dieses laufende Dranbleiben ist es, was lokale Sichtbarkeit über Monate aufbaut, nicht ein einmaliger Kraftakt.
pantra.io misst täglich, ob dein Unternehmen in ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews auftaucht, und zeigt dir, wo du noch fehlst. Starte mit dem ersten Audit, kostenlos.
Kostenlosen Audit startenWir nutzen Cookies fuer anonyme Reichweitenmessung und um die Wirksamkeit unserer Werbung zu verstehen. Notwendige Cookies sind immer aktiv. Mehr in der Datenschutzerklaerung.