Immer mehr Menschen suchen nicht mehr mit zehn blauen Links, sondern lesen die KI-Antwort direkt oben in der Google-Suche. Diese Anleitung zeigt dir, wie du die Google KI-Suche ein- und ausschaltest. Und warum sie für dein Unternehmen wichtig wird.
TL;DR
Die Google KI-Suche besteht aus den KI-Übersichten (AI Overviews) und dem AI Mode. Die KI-Übersichten erscheinen automatisch, du musst nichts einschalten. Den AI Mode aktivierst du in Search Labs oder über google.com/ai. Ausschalten geht pro Suche über den Filter Web oder dauerhaft über den Parameter udm=14. In der Schweiz und in Europa ist beides seit 2025 verfügbar. Für Unternehmen zählt vor allem: Wer in der KI-Antwort genannt wird, gewinnt. Das ist die Aufgabe von GEO.
Die Google KI-Suche ist ein Sammelbegriff für zwei Funktionen. Die KI-Übersichten (AI Overviews) sind eine KI-generierte Zusammenfassung, die oben in den normalen Suchergebnissen erscheint. Der AI Mode ist ein eigener, chatähnlicher Modus für komplexe Fragen mit Rückfragen. Beide laufen über Googles Gemini-Modelle.
Früher lieferte Google eine Liste aus Links, und du hast dir selbst die passende Seite herausgesucht. Bei den KI-Übersichten fasst Google die Antwort direkt zusammen und nennt einige Quellen dazu. Die Antwort steht damit ganz oben, noch vor den klassischen Treffern.
Der AI Mode geht einen Schritt weiter. Er funktioniert wie ein Gespräch: Du stellst eine Frage, bekommst eine ausführliche Antwort und kannst direkt nachhaken. Laut Googles eigener Ankündigung zerlegt der AI Mode eine komplexe Frage intern in viele Teilfragen und sucht dafür parallel im Web.
Für dich als Nutzer ist der Unterschied simpel. Die KI-Übersichten bekommst du automatisch bei vielen Suchen. Den AI Mode rufst du bewusst auf, wenn du eine grössere Frage hast. Wenn du generell wissen willst, wie die KI-Suche insgesamt funktioniert, lohnt sich ein Blick auf das gesamte Feld aus ChatGPT, Perplexity und Google.
Die KI-Übersichten musst du nicht aktivieren, sie erscheinen automatisch, sobald du angemeldet bist und die Funktion in deinem Land verfügbar ist. Den AI Mode schaltest du in Search Labs ein: am Computer über das Labs-Symbol und Verwalten, oder du öffnest direkt google.com/ai. Voraussetzung ist ein persönliches Google-Konto und ein Mindestalter von 18 Jahren.
Die KI-Übersichten sind Teil der normalen Suche. Wenn Google für deine Frage eine KI-Zusammenfassung für sinnvoll hält, blendet es sie automatisch ein. Ein Extra-Schalter ist dafür nicht nötig. Den experimentellen AI Mode aktivierst du in wenigen Schritten:
Melde dich mit einem privaten Google-Konto an und schalte den Inkognito-Modus aus. Google-Workspace-Konten (Firmenkonten) können Search Labs nicht nutzen.
Am Computer klickst du oben auf das Search-Labs-Symbol und danach auf Verwalten. Am Smartphone öffnest du Search Labs in der Google-App.
Suche in der Liste den Eintrag AI Mode und aktiviere den Schalter. Alternativ rufst du direkt google.com/ai auf, um sofort loszulegen.
Tippe deine Frage ein, lies die KI-Antwort und stelle bei Bedarf Rückfragen. Die KI-Übersichten laufen parallel weiter in der normalen Suche.
Die genaue Position der Symbole ändert Google immer wieder. Wenn du das Labs-Symbol nicht findest, hilft die offizielle Anleitung von Google zum AI Mode in Search Labs und zum Ausprobieren von Labs-Experimenten.
Einen offiziellen globalen Aus-Schalter für die KI-Übersichten gibt es nicht. Pro Suche wählst du den Filter Web, dann zeigt Google nur klassische Links. Dauerhaft erreichst du das über den Parameter udm=14 als eigene Suchmaschine im Browser. Den AI Mode schaltest du in Search Labs wieder aus.
Viele Nutzer wollen die KI-Zusammenfassung ausblenden und wieder die klassischen Treffer sehen. Google bietet dafür keinen einzelnen Knopf, der die KI-Übersichten für immer entfernt. Es gibt aber drei zuverlässige Wege:
Führe deine Suche aus und wähle in der Filterleiste unter den Optionen den Eintrag Web (bei manchen Layouts erst unter Mehr). Google zeigt dann nur noch klassische Textlinks ohne KI-Übersicht. Das gilt jeweils für die aktuelle Suche.
Der Aufruf google.com/search?q=DEINE-SUCHE&udm=14 führt direkt in die reine Web-Ansicht. Diesen Link kannst du im Browser als eigene Suchmaschine hinterlegen, dann startet jede Suche automatisch ohne KI-Übersicht.
Den AI Mode deaktivierst du dort, wo du ihn eingeschaltet hast: in Search Labs den entsprechenden Schalter wieder auf aus stellen. Die KI-Übersichten in der normalen Suche bleiben davon unberührt.
Wichtig zu wissen: Der Filter Web entfernt nicht nur die KI-Übersicht, sondern auch Bilder, Info-Boxen und andere Elemente. Du bekommst eine sehr schlichte Trefferliste. Für schnelles Nachschlagen ist das praktisch, für breite Recherche verlierst du hilfreiche Zusatzinfos.
Ja. Die KI-Übersichten sind in der Schweiz seit dem 26. März 2025 verfügbar, zusammen mit acht weiteren europäischen Ländern. Seit Mai 2025 hat Google sie auf über 200 Länder und Gebiete ausgeweitet. Der AI Mode ist inzwischen ebenfalls in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich nutzbar.
Lange war Europa wegen strengerer Datenschutz- und Wettbewerbsregeln ein Sonderfall. Das hat sich geändert. Google hat die KI-Übersichten laut Search Engine Land im Frühjahr 2025 in mehreren EU-Regionen und in der Schweiz ausgerollt.
Für den deutschsprachigen Raum bedeutet das: KI-Übersichten und AI Mode sind in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich angekommen. Sie sind kein US-Phänomen mehr, das man aus der Ferne beobachtet. Einen aktuellen Überblick zur Verbreitung liefert auch der Eintrag zu den AI Overviews.
Praktisch heisst das für dich: Deine Kunden sehen die KI-Antworten schon heute, wenn sie nach deiner Branche suchen. Die Frage ist nicht mehr, ob die KI-Suche kommt, sondern ob dein Unternehmen darin vorkommt.
Immer mehr Kunden bekommen ihre Antwort direkt in der KI-Übersicht, ohne auf eine Website zu klicken. Das reduziert die klassischen Klicks. Wer in der KI-Antwort genannt oder verlinkt wird, gewinnt Sichtbarkeit und Vertrauen. Wer fehlt, wird unsichtbar. Genau hier setzt Generative Engine Optimization an.
Die grösste Veränderung ist das Klickverhalten. Wenn Google die Antwort schon oben zusammenfasst, klicken weniger Menschen auf die Ergebnisliste darunter. Fachleute nennen das die Zero-Click-Suche. Für dein Unternehmen zählt deshalb nicht mehr nur die Position in der Trefferliste, sondern ob deine Marke Teil der KI-Antwort ist.
Die gute Nachricht: Es braucht keinen Trick. Google selbst schreibt in seiner Dokumentation zu KI-Funktionen, dass es keine gesonderten Anforderungen gibt, um in den KI-Übersichten zu erscheinen. Es gelten dieselben Grundlagen wie für gute Suchergebnisse.
In der Praxis bedeutet das trotzdem Arbeit. Deine Inhalte müssen Fragen direkt beantworten, technisch sauber und crawlbar sein und vertrauenswürdige Signale senden. Diese gezielte Ausrichtung auf KI-Antworten nennt man Generative Engine Optimization, kurz GEO.
Du wirst sichtbar, indem du misst, wo die KI dich noch nicht nennt, und genau dort Inhalte lieferst, die deine Fragen direkt beantworten. pantra.io automatisiert diesen Kreislauf: täglich messen, Lücken finden, Content erstellen, erneut messen. So wächst deine Präsenz in den KI-Übersichten Schritt für Schritt.
Der erste Schritt ist Klarheit. Du musst wissen, bei welchen Fragen die KI-Suche deine Konkurrenz nennt und dich übergeht. Ohne diese Messung optimierst du im Blindflug und schreibst Inhalte, die vielleicht niemand braucht.
Genau das ist die Aufgabe von pantra.io. Das Tool stellt täglich hunderte relevante Fragen an ChatGPT, Perplexity, Claude und die Google KI-Suche und prüft, ob dein Unternehmen erwähnt wird. Aus den Lücken entstehen konkrete Inhalte, die pantra.io für dich erstellt und veröffentlicht.
Dieser Kreislauf aus Messen, Lücken schliessen und Nachmessen heisst der GEO-Loop. Er ist ideal für nicht-technische Unternehmerinnen und Unternehmer, die in der KI-Suche gefunden werden wollen, ohne selbst zum SEO-Experten werden zu müssen.
MERKSATZ
Ob du die KI-Suche selbst nutzt oder nicht, ist Geschmackssache. Ob dein Unternehmen in der KI-Suche vorkommt, entscheidet über deine Anfragen von morgen.
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